Newsletter: KW 16 in Genderhausen

KW 16 rum und wir müssen erstmal über’s Wetter reden: Krass, oder?! Vom Himmel her gab’s also von Highlights bis Lowlights schon mal einiges, aber auch in Genderhausen war was los. Und zwar auch alles in einem: Zunächst beleidigt dieser Felix Baumgartner die österreichische TV-Moderatorin Corinna Milborn sexistisch, Eins-A Lowlight. Aber dann antwortet sie ihm mit in einem Video:

Großes Highlight. Zurecht mehr als 13.000 mal auf Facebook geteilt und wer mehr dazu lesen möchte, bei Zeit Online gibt es ein Interview mit Corinna Milborn.

Im Netz sonst noch gefunden: Eine neue Studie der Western Carolina University, in der gezeigt werden konnte, dass Männer, die über sexistische und homophobe Witze lachen, ein Problem mit ihrer Männlichkeit haben. Nicht, dass das wahnsinnig neu wäre, aber spannend allemal. Hier mein kurzer Beitrag dazu bei der Welt.

Wir bleiben beim Thema. Bei der Welt habe ich mich auch noch mit „Penisbrüchen“ beschäftigt und frage mich seitdem, warum das nicht viel häufiger passiert?! Ich weiß jetzt auf jeden Fall jetzt, wie’s geht, hier könnt ihr’s nachlesen.

Außerdem habe ich mich – auch bei der Welt – mit Dating-Hinhaltetaktiken beschäftigt. Kennen leider die meisten von uns: Breadcrumbing und Co. Diese Verhaltensweisen werden oft in Bezug auf heterosexuelle Männer beschrieben. Ich muss allerdings gestehen, dass ich auch schon das ein oder andere Mal gebrotkrümelt habe. Ihr auch? Hier könnt ihr nachlesen, worum es dabei geht.

Ans Interview mit der Wissenschaftlerin Sabine Grenz. Grenz ist Professorin für Gender Studies und ist daher von Berufs wegen auch Expertin in puncto Vorurteile. Gender-Studies sind unwissenschaftlich? Ihre Antwort:

Das ist ein Problem aller sozial- und geisteswissenschaftlichen Gebiete, die mit dem Alltag in unserer Gesellschaft zu tun haben. Alle, die sich im Alltag bewegen, glauben darüber qualifizierte Äußerungen machen zu können – denn sie sehen dies und jenes ja jeden Tag. Das Problem hat die Physik zum Beispiel nicht, da vertraut man den Experten und Expertinnen eher. Ich sehe zum Beispiel jeden Tag die Sonne aufgehen, doch ich vertraue dem astronomischen Wissen, dass das nicht so ist. Mit dem Alltagswissen über Geschlecht ist es häufig anders: Weil es einem so nahe und alltäglich ist, vertraut man den Experten und Expertinnen nur bedingt. Die Erkenntnisse der Gender-Studies sind tatsächlich nicht leicht zu vermitteln. So betrachtet ist es nicht frustrierend, sondern ich sehe es als Aufgabe.

Bleibt noch der obligatorische Wunsch für KW 17. Mal ganz schlicht: Einmal Wetter für Spaghetti-Eis, bitte.

Baba, Ihr Lieben!

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