Newsletter: KW 20 in Genderhausen

Köln, Berlin, Frankfurt, Elba. In meine letzte Woche hätte nicht ein My mehr reingepasst. Aber jetzt ist Urlaub, und ich hab Sonnenbrand im Nacken und ein paar Birra im Kopf, aber Ehrensache, die Genderhausen-Revue der letzten Woche folgt. Hab da nämlich einiges gesammelt, haltet durch!

Los geht’s mit meinen #Highlights (!) Nr. I, ein Interview mit Publizistin Miriam Meckel in der FAZ. Über Feminismus, Emmanuel Macron, Netzwerke und die Erkenntnis, dass gewisse Dinge nicht aus Versehen gesagt werden. Highlight II schon wieder Macron und seine Kabinettzusammensetzung; die Hälfte sind Frauen. Klar, da geht noch was, aber man ist ja schon dankbar, wenn ein Regierungschef mehr als zwei Frauen finden (!!!) kann, denen er einen solchen Job „zutraut“.

Apropos, Highlight III. Endlich pfeift eine Frau in der 1. Männer-Bundesliga. Bibiana Steinhaus, ab der nächsten Saison. Das eine Frau dabei ist, ist allein deswegen so toll, weil Fußball ein so am Anschlag operierender Macho-Sport ist. Und ich persönlich gehe viel zu gern ins Stadion, als das mir das egal sein könnte. Es ist nämlich natürlich „nicht nur Fußball“. Wenn jetzt eine Frau pfeift, wird das vielleicht erstmal nichts ändern. Aber dann doch. Irgendwann. Es wird verunsichern, und hoffentlich funktionieren wie Thermik und nach oben steigen und durcheinanderwinden. Außerdem, nicht zu unterschätzen, wird Steinhaus Vorbild sein für junge Mädchen und Jungs.

Und falls einer von diesen Jungs noch Fragen hat, was das denn soll und sei mit dem Feminismus, die Badische Zeitung gibt Auskunft und ze.tt ne Betriebsanleitung. Und wer sich ob all dem fragt, ob Feminismus jetzt offiziell Konsumgut ist, der liest bei Progress nach. Und bildet sich seine*ihre Meinung.

#Lowlight. Keine Zeit haben, ganz konkret. Keine Zeit, mich mit Debatten wie dieser zu beschäftigen. Die ewige „Kopftuch-Frage“. Ein kontroverser Artikel dazu beim Tagesspiegel und die Überlegung, was das denn bitte mit „Sisterhood“ zu tun hat, beim Gunda Werner Institut. 

Ans ❤ legen möchte ich euch eine ordentliche Frage. Immer wieder: Ist das Sexismus? Ich persönlich hätte gerne öfter parate und sofortige Meinungen dazu. Manchmal gelingt mir das, manchmal bin ich froh, wenn ich die Klappe halten kann. Aber Werbung ist eben stets allgegenwärtig, und oft genug sexistisch. Oder? Alles nicht so einfach und warum nicht, darüber schreibt Stevie bei Pinkstinks.

Über Beauty-Standards habe ich schon mal bei ze.tt geschrieben. Dort habe ich versucht darzulegen, warum ich nicht viel von Body Positivity-Kampagnen halte. Meiner Ansicht nach verstärken sie, was sie verstören sollten. Ein wunderbares Beispiel liefert jetzt mal wieder Dove, beim Guardian hat’s Laura Craig aufgeschrieben.

Geschrieben hab ich auch. Und zwar bei ze.tt über die Frage, warum wir so lange in Beziehungen ausharren und  bei WELT kmpkt über die Frage, wieviele Sexpartner*innen optimal sind. (Macht euch keine Sorgen.)

Aber jetzt. Weiter Urlaub. Baba, ihr Lieben, drückt mir die Daumen für die Entspannung und macht’s euch auch gut in der nächsten Woche. Bacio, bleibt tapfer!

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