Newsletter: KW 21 in Genderhausen

Jetzt habe ich ein paar Jahre lang über „Urlaub“ gelästert und nun nehme ich alles zurück: Urlaub ist großartig. Blöd ist nur, wenn man sich Arbeit mitnimmt und an Tag 2 feststellt, dass das maximal schlechte Laune macht. Bin dann also nach dem „Ich lass das jetzt so“-Prinzip verfahren (mit zwei Artikeln, pssst!) und hab „Arrividerci“ Newsletter gewinkt – was ein bisschen schade ist, denn letzte Woche war ja in Genderhausen mal wieder was los! GNTM-Finale! DFB-Pokalfinale! Phwoar! Daher jetzt erstmal ein Urlaubsbild zum Auffüllen (#Highlight) und dann ein paar fixe Hinweise.

Elba

So, genug Highlight, jetzt zu den #Lowlights. Ist schnell erzählt: Die VfL Wolfsburg Frauen-Mannschaft gewinnt die Meisterschaft und holt sich den Pokalsieg. Aber feiern dürfen sie nicht. Denn die Männer-Mannschaft muss ja noch in die Relegation. Da ist also Rücksichtnahme angesagt, entschieden die VfL-„Bosse“. Wie meine tolle Kollegin V. heute mit viel Effet sagte: „Eine bodenlose Frechheit.“ Ja. Hier nachzulesen.

Und apropos DFB Pokal. Zu Helene sag ich jetzt mal nix. Gibt auch genug andere Gründe, sich zumindest ab und zu mal zu fragen (!), warum wir immer mit so viel herzblutiger Häme über gewisse Frauen herziehen. Über Bibi und ihren beknackten Song beispielsweise, wie Carolin Kebekus es mit ihrem Parodie-Video gemacht hat. (Hier) Klar, ist grässlich, aber man sollte auch seine Feindbilder sorgfältig wählen, sonst wird es zu einfach. Also bitte lieber weiter auf Heidi Klum abzielen, denn GNTM ist WIRKLICH wirklich WIRKLICH schlimm. Kann man auch nochmal bei Zeit Online nachlesen, von Olga Grasnowja, zwei Jahre alt, aber aktuell.

Und weil ich den Montag jetzt auch noch mitnehme, noch ein Hinweis auf den tollen Verein Pro Quote. Die haben nämlich die Personalpolitik vom neuen Spiegel-Format, Spiegel Daily, kritisiert. Pro Quote hat mal mitgerechnet und folgende Ergebnisse zutage gefördert: In den bislang 9 veröffentlichten Videos (aus acht Ausgaben) kamen 16 Mal Männer und nur einmal eine Frau zu Wort. 30 von 37 Texten im Meinungsressort wurden von Männern geschrieben.

„In den beliebten Daily-Leseminuten gerechnet: Von insgesamt 81 Text-Leseminuten im Meinungs-Ressort gingen 17 an Frauen.“

Aber der Verlag hat immerhin reagiert und verkündet, sich die Kritik „zu Herzen nehmen zu wollen“. Hier mehr dazu.

Tjaja, diese Frauen, die verstecken sich so gut, da kann man halt nix machen. Auch bei Springer nicht. Dort gibt’s Abendessen mit Obama, elf Männern, zwei Frauen und also alles wie gehabt.

Der Wunsch für diese Woche also?! Hoffnung. In der Sonne.

Alora! Baba, ihr Lieben, baci und habt’s fein!

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