Newsletter: KW 29 in Genderhausen

Und die nächste Woche in der ich ausführlich über meinen Umzug schreiben könnte. Ich erspare euch das, bis auf: Hat jemand eine Kommode zu verschenken?

So, genug. In medias res und zwar direkt zum #Highlight der letzten Woche. Ein Text, der rasend viel geteilt wurde. Auch, weil er wohl vielen aus dem Herzen sprach und Worte fand, auf die man selber nicht gekommen wäre: Margarete Stokowski in ihrer SPON-Kolumne über den unsäglichen Klaus Cleber-Ausfall im Interview mit Maria Furtwängler.

Und, nochmal, warum Initiativen wie die von Maria Furtwängler so wichtig sind: Der Deutsche Kulturrat hat ebenfalls ein paar Zahlen erhoben. Die kann man gerne mal einfach so auf sich wirken lassen: Nur ein Drittel aller Museen, 22 Prozent der Theater und zwei Prozent (!!!) aller Chefredaktionen sind hierzulande von Frauen besetzt. Das Frauen in der Kreativbranche zusätzlich im Schnitt 33 Prozent weniger verdienen als die Kollegen ist da nur konsequent. Aber die Politik hat’s gemerkt und Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun eine Initiative für mehr Frauen in der Kreativbranche ins Leben gerufen. „Weil es 2017 ist…!„. One step at a time…

Ein #Lowlight der KW 29, es war an dieser Front schon verdächtig still geworden, eine Runde saftigstes Bodyshaming. Diesmal von der BILD, die Mariah Carey nicht nur als „Pop-Presswurst“ betitelte, sondern zugleich sicher ist, dass deren Bühnenoutfits die Zahl der Vegetarier „in die Höhe treiben würde“: „Fleischeslust wecken ihre hautfarben bestrumpften XL-Kurven im XS-Fummel nämlich NICHT!“ (Ja, in Versalien.)

Da schüttelts einen und man mag sich kurz fragen, wieviel fuckability man als Frau dieser Zeitung denn wohl schuldig ist (im Zweifel immer mehr, als man denkt), aber dann liest man bei Pinkstinks darüber, und Nils Pickert bringt es mal wieder auf den Punkt. Hier.

#Netzfund der Woche ein Beitrag aus dem Deutschlandfunk über Robert Franken, Gründer der Website „Male Feminists Europe“, der erklärt, was Männer für den Feminismus alles tun können. Außer dem Abwasch.

Ans ❤ legen möchte ich euch eine brandneue Broschüre der Heinrich-Böll-Stiftung. Die gibt es UMSONST (hier), heißt „Gender_ raus! 12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik“ und versammelt 12 antifeministische Positionen und entsprechende Richtigstellungen und Gegenargumente.

Geschrieben habe ich auch und zwar bei WELT kmpkt über links- und rechtsdrehende Küsser und zum ersten Mal beim Business Insider über das Geheimnis von Paaren, die lange zusammen bleiben.

Für nächste Woche wünsche ich mir eine Kommode und uns allen keine Sintfluten mehr!

Baba, ihr Lieben, macht’s gut!

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